Pflegetagegeldversicherungen

Stiftung Warentest untersucht Pflegetagegeldversicherungen

Wer sich finanziell so absichern möchte, dass er im Bedarfsfall den größtmöglichen Entscheidungsspielraum hat, sollte sich intensiv darüber informieren, mit welcher Zusatzversicherung das Pflegetagegeld aufgebessert werden kann.

Zu diesem Thema hat Stiftung Warentest in der Heft-Reihe „Finanztest“ eine umfangreiche Untersuchung veröffentlicht mit der Titelstory „Geld für die Pflege“. Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht oft nicht aus, um den gewünschten Heimplatz zu finanzieren.


Der Markt bietet eine Fülle von Pflegetagegeldversicherungen an, die die entstehende Finanzlücke schließen soll. Auch wenn die Fülle von Zahlen und Informationen zunächst erdrückend scheint, lohnt es sich, Zeit zu investieren und den Weg durch den Tabellen-Dschungel zu gehen.

Private und staatliche Pflegetagegeldversicherungen im Vergleich

12 Seiten Basis-Informationen und Fallbeispiele stehen zur Lektüre zur Verfügung. Vor allem letztere sind hilfreich, sie wurden anhand der verfügbaren Versicherungsangebote durchgerechnet. Im Vergleich ist das Ergebnis für die mit dem Pflege-Bahr staatlich geförderte Zusatzversicherung vernichtend. Die Vorteile – nur fünf Euro monatlich und das frühe Einstiegsalter – stehen in keinem Verhältnis zu den Leistungen.

Früh informieren bringt beruhigende Sicherheit fürs Alter

Dass die privaten Träger teurer sind als die mit dem Pflege-Bahr staatlich geförderten, ist klar; dafür liegen sie in der Leistung sehr weit vorne. Allerdings sollte man eine Pflegetagegeldversicherung nicht erst abschließen, wenn der Pflegefall eingetreten ist oder kurz bevorsteht. Man ist auf der sicheren Seite, wenn man sich rechtzeitig, d.h. in den „mittleren“ Altersgruppen, mit diesem Thema befasst.

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Fazit der Untersuchung: Eine zusätzliche Pflegetagegeldversicherung schließt die Finanzlücke zwischen Pflegeversicherung und privaten Mitteln.


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